Langzeittrend: Psychische AU 2000–2024
AU-Tage durch psychische Erkrankungen haben sich seit 2000 verdreifacht.
Während AU-Tage insgesamt zwischen 2000 und 2024 um etwa 25 % zugenommen haben, stiegen die psychisch bedingten AU-Tage je 100 Versicherte um den Faktor 3. Strukturbrüche zeigen sich um 2007 (Burnout-Diagnose etabliert sich), 2018 (Depressions-Awareness) und 2020 (Pandemie-Effekt).
24-Jahres-Wachstum psych. AU-Tage (2000–2024)
Multiplikator 2000 → 2024
AU-Tage / 100 Vers. (2000)
AU-Tage / 100 Vers. (2024)
Pandemie-Effekt 2020/21
24 Jahre Verlauf
Die DAK-Daten zeigen einen weitgehend monotonen Anstieg der AU-Tage durch psychische Erkrankungen seit 2000 — mit dreieinhalb deutlich erkennbaren Strukturbrüchen.
Strukturbrüche
- 2007/08 — Burnout etabliert sich als anerkannte Diagnose im allgemeinen Sprachgebrauch
- 2013 — § 5 ArbSchG nennt psychische Belastungen explizit (Pflicht zur GB Psych)
- 2018 — Awareness-Wende, Depressionen werden in Reports prominenter geführt
- 2020/21 — Pandemie-Effekt mit zusätzlich +11 % im Akut-Jahr
- 2024 — Plateau-Bildung auf hohem Niveau, kein Rückgang erkennbar
Quellen
- 1
- 2
BPtK — Studie zu Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen
Bundespsychotherapeutenkammer, 2024
Quelle öffnen Abgerufen: 2026-05-07 - 3
Wir verwenden Originalquellen deeplinkfähig. Diagramme zeichnen wir aus den Daten neu, keine 1:1-Übernahmen. Bei Statista-Daten wird die zugrundeliegende Primärquelle (z. B. WIdO, AOK) explizit benannt.
Weiterführend
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