Kundenkonflikte, Kassenarbeit, Schichtbetrieb – der Einzelhandel gehört zu den psychisch belastendsten Branchen überhaupt. Das Gesetz verpflichtet Sie trotzdem zur Dokumentation: ab dem ersten Mitarbeiter, ohne Ausnahme.
Keine Kreditkarte · 3 Min. Setup · 12 Min. Befragung
Das Wichtigste in Kürze
§5 ArbSchG verpflichtet jeden Arbeitgeber im Einzelhandel zur psychischen Gefährdungsbeurteilung – unabhängig von Betriebsgröße, Filialanzahl oder Beschäftigungsform. Das Gewerbeaufsichtsamt prüft 5 % aller Betriebe jährlich (§21 ArbSchG). Fehlt die Dokumentation: bis zu 30.000 € Bußgeld. SafeMind erledigt die vollständige GB Psych inklusive rechtssicherer Dokumentation in 3 Min. Setup + 12 Min. Befragung – komplett auf dem Smartphone.
Der GDA-Leitfaden unterscheidet vier Belastungsbereiche: Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen und Arbeitsumgebung. Im Einzelhandel sind alle vier überdurchschnittlich ausgeprägt.
Einzelhandelsmitarbeiter sind täglich mit schwierigen Kunden, Beschwerden und teils aggressivem Verhalten konfrontiert. Diese Form der Emotionsarbeit ist laut GDA ein zentraler psychischer Belastungsfaktor.
Stunden an der Kasse mit repetitiven Bewegungen und wenig kognitiver Herausforderung führen zu Bore-out und psychischer Stagnation – dem Gegenteil von Burnout, aber gleichermaßen gesundheitsschädlich.
Einzelhändler arbeiten zu Zeiten, die andere genießen. Lange Öffnungszeiten, Spätdienste und gesetzliche Feiertage machen eine geregelte Work-Life-Balance schwierig.
Videoüberwachung, Mystery Shopping und direkte Kundenbeobachtung erzeugen ein dauerhaftes Gefühl der Kontrolle. Forschungen zeigen: Permanente Überwachung erhöht den Stresspegel messbar.
Einzelhandelsmitarbeiter – besonders in Kassen- und Nachtschicht – sind exponiert gegenüber Diebstahl und im Extremfall Überfällen. Allein die Möglichkeit solcher Ereignisse ist ein psychischer Belastungsfaktor.
In der Vorweihnachtszeit und bei Saisonschlussverkäufen steigt das Aufkommen extrem. Unterdimensioniertes Personal, volle Lager und aggressive Warteschlangen sind psychisch hochbelastend.
§5 Abs. 3 ArbSchG nennt ausdrücklich „psychische Belastungen bei der Arbeit" als zu beurteilenden Gefährdungsfaktor. Das bedeutet: Sie müssen alle oben genannten Belastungsarten systematisch erfassen, bewerten, Maßnahmen ableiten und die Ergebnisse dokumentieren. Die GDA-Leitlinien konkretisieren das Verfahren – SafeMind ist exakt darauf ausgerichtet.
Alle – aber jeder Betriebstyp hat eigene Belastungsschwerpunkte, die in der GB Psych abgebildet sein müssen.
Nicht aufgeführt? §5 ArbSchG gilt für alle Einzelhandelsbetriebe – vom Blumenladen bis zum Großflächenmarkt.
Pro Verstoß, bei Wiederholung unbegrenzt wiederholbar. Trifft auch kleine Einzelhändler und Filialisten.
Jedes 20. Unternehmen wird geprüft. Die Quote gilt ab 2026 auch in Bundesländern, die bisher kaum kontrollierten.
Bei psychisch bedingten Arbeitsausfällen oder Burnout-Erkrankungen kann fehlende GB Psych als Organisationsverschulden gewertet werden.
Kein Berater. Kein Seminar. Keine Papierbögen.
Betriebstyp und Standorte einmal konfigurieren.
1 Min.Vorkonfigurierte Fragen für Einzelhandel und Kassenbetrieb.
2 Min.Im Pausenraum aushängen oder per Link an alle schicken.
1 Min.Standortbezogene Auswertung und rechtssicheres PDF.
✓Keine Kreditkarte · Sofort einsatzbereit
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