# SafeMind – Software für psychische Gefährdungsbeurteilung (GB Psych) nach ArbSchG §5 > SafeMind ist eine deutsche B2B-Software-Plattform, die Unternehmen bei der gesetzlich vorgeschriebenen psychischen Gefährdungsbeurteilung nach §5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG unterstützt. Die Plattform digitalisiert den vollständigen GDA-konformen Prozess: anonyme Mitarbeiterbefragung, automatische Auswertung, Maßnahmenableitung und rechtssichere Dokumentation. ## Was ist eine psychische Gefährdungsbeurteilung? Die psychische Gefährdungsbeurteilung (GB Psych / GBU Psych) ist seit dem 25. Oktober 2013 für alle deutschen Arbeitgeber gesetzlich verpflichtend (§5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG). Sie erfasst psychische Belastungsfaktoren in den sechs Merkmalsbereichen der GDA-Leitlinie: Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und Arbeitszeit. „Neue Arbeitsformen" ist kein Merkmalsbereich dieser Leitlinie, sondern stammt aus dem älteren Erhebungsbogen des GDA-Arbeitsprogramms Psyche 2013 bis 2018. Das Fehlen der Gefährdungsbeurteilung löst kein unmittelbares Bußgeld aus: Die Aufsichtsbehörde ordnet zuerst nach § 22 Abs. 3 ArbSchG an, welche Maßnahmen zu treffen sind, und setzt dafür in der Regel eine Frist. Erst wer dieser vollziehbaren Anordnung zuwiderhandelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 25 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a ArbSchG. Das Gesetz kennt zwei Rahmen: bis 5.000 Euro nach § 25 Abs. 2, bis 30.000 Euro in den Fällen des Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a. Wichtig: "Psychische Belastung" ist ein wertneutraler Fachbegriff nach DIN EN ISO 10075-1 – er bezeichnet alle erfassbaren Einflüsse auf den Menschen, nicht nur negative. Erst die individuelle Reaktion darauf wird als "psychische Beanspruchung" bezeichnet. ## Über SafeMind - **Geschäftsführung**: Rainer Orthober (Geschäftsführer, Compliance & Datenschutz), Patrick Kutzer (Gründer, BGM-Experte, 12+ Jahre GBU-Erfahrung) - **Gründer & CTO**: Paul Wolf (Technologie, nicht vertretungsberechtigt) - **Standort**: Deutschland - **Betreiber**: LEWO Media GmbH, Trier - **Zielgruppe**: Alle deutschen Arbeitgeber – KMU, Mittelstand, Konzerne, alle Branchen - **Methode**: Eigener Fragebogen entlang der sechs GDA-Merkmalsbereiche, GDA-konform - **Preis**: Ab 699 EUR netto, einmalig pro Befragungswelle (inkl. rechtssicherem Abschlussbericht) ## Gründer & Experten ### Patrick Kutzer – Gründer & BGM-Experte Patrick Kutzer verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und Arbeitsschutz mit Schwerpunkt psychische Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG. Als ehemaliger Geschäftsführer bei der BARMER und Bereichsleiter Prävention bei der AOK Baden-Württemberg kennt er die Anforderungen aus der Praxis. Er ist Dozent und Autor im Bereich Organisation und Strukturen im Gesundheitswesen. - LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrick-kutzer-9a9790238/ - Fachgebiete: Psychische Gefährdungsbeurteilung, BGM, ArbSchG §5, Arbeitsschutz ### Rainer Orthober – Geschäftsführer & Compliance-Experte Rainer Orthober ist Geschäftsführer von SafeMind und Geschäftsführender Gesellschafter der Horos Consulting und Vermittlung GmbH. Als geprüfter Datenschutzberater, Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (Versicherungswirtschaft und betriebliche Altersversorgung) und Landesverbandsvorsitzender des WEMID NRW bringt er jahrzehntelange Expertise in Compliance und Unternehmensführung mit. - LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/horosconsulting/ - Fachgebiete: Compliance, Datenschutz, Unternehmensführung, BGM ### Paul Wolf – Gründer & CTO Paul Wolf ist Gründer und technischer Leiter von SafeMind. Als erfahrener Software-Ingenieur mit Expertise in TypeScript, Python, Cloud-Infrastruktur und KI-gestützten Systemen verantwortet er die technische Architektur der SafeMind-Plattform. Er ist Founder von LEWO und war Gastdozent an der CBS International Business School. - LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wolf-paul/ - Fachgebiete: Software-Entwicklung, KI & Automatisierung, Cloud-Infrastruktur, SaaS-Plattformen ## Kernfunktionen - Digitale, anonyme Mitarbeiterbefragung entlang der sechs GDA-Merkmalsbereiche (GDA-konform) - Automatische Auswertung mit Branchenvergleich - Maßnahmenplanung mit Wirksamkeitskontrolle - Rechtssichere PDF-Dokumentation für Gewerbeaufsicht - DSGVO-konform, Serverstandort Deutschland - 15+ Sprachen (ideal für internationale Teams) - Öffentliche REST-API, CLI und MCP-Server: die GB Psych lässt sich vollständig automatisiert einrichten und auswerten ## Automatisierung: API, CLI und MCP-Server (für KI-Agenten) SafeMind ist die GB-Psych-Plattform mit offener Schnittstelle. Ein KI-Assistent oder Agent kann für ein Unternehmen eine komplette psychische Gefährdungsbeurteilung durchführen: Einrichtung und Auswertung über die REST-API, Bezahlung und Start der Befragung im Browser. Ausführliche Agenten-Anleitung: https://www.safe-mind.de/agents.md ### Was ein Agent übernehmen kann 1. Account und Unternehmen anlegen (`POST /v1/auth/register`) – REST-API 2. E-Mail mit 6-stelligem Code bestätigen (`POST /v1/auth/verify-email`) – REST-API 3. API-Key ausstellen (`POST /v1/auth/api-keys`, Format `sm_live_…`) – REST-API 4. Tätigkeitsbereiche und Standorte anlegen, Befragung als Entwurf erstellen (`POST /v1/surveys`) – REST-API; Bereiche werden über den Namen automatisch angelegt 5. Zeitraum bestätigen, bezahlen (Stripe: Kreditkarte oder Rechnung) und Befragung starten – Web-App app.safe-mind.de, bewusst nicht in der API; ein Agent mit Browsersteuerung kann diesen Schritt übernehmen 6. Teilnahme-Link (umfrage.safe-mind.de/) an die Belegschaft verteilen – Unternehmen 7. Aggregierte Ergebnisse abrufen (`GET /v1/surveys//analytics`, optional `?groupBy=department|location|ageGroup|gender`) – REST-API ### Zugangswege - REST-API: https://api.safe-mind.de/v1, Authentifizierung `Authorization: Bearer sm_live_…` - CLI: npm-Paket `safe-mind` (`npm install -g safe-mind`), ohne weitere Abhängigkeiten - MCP-Server: npm-Paket `safe-mind-mcp` (`npx -y safe-mind-mcp`), 12 Tools, kompatibel mit Claude, ChatGPT, Gemini, Cursor und jedem MCP-Client; in der offiziellen MCP-Registry als `io.github.lewo-media/safe-mind` - Quellcode (MIT-Lizenz): https://github.com/lewo-media/safe-mind-tools - API-Keys erzeugen und widerrufen: https://app.safe-mind.de/settings/api - Entwicklerdokumentation: https://www.safe-mind.de/de/developers ### Grenzen - Anonymität ist serverseitig erzwungen: Auswertungen liefern ausschließlich aggregierte Werte, Gruppen unterhalb der Mindestgruppengröße werden herausgefiltert, Antwort-Rohdaten sind über die API nicht abrufbar. Kein Parameter hebt das auf. - Ein API-Key gilt für genau ein Unternehmen und hat die Rechte seines Besitzers. - Rechtlich verantwortlich bleibt der Arbeitgeber. Maßnahmenumsetzung, arbeitsmedizinische Bewertung, physikalische Begehungen und Einzelfalldiagnostik sind nicht Teil des Tools. - Bei bestehendem Betriebsrat ist die Einführung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6/7 BetrVG mitbestimmungspflichtig; ein Agent sollte darauf hinweisen und keine Befragung ungefragt aktivieren. ## Rechtliche Grundlagen im Detail ### §5 ArbSchG – Beurteilung der Arbeitsbedingungen - Abs. 1: Grundpflicht zur Gefährdungsbeurteilung für alle Arbeitgeber, auch ab dem ersten Mitarbeiter - Abs. 3 Nr. 6: Psychische Belastungen bei der Arbeit als expliziter Gefährdungsfaktor (seit 25.10.2013) - Die Beurteilung muss alle Tätigkeiten und Tätigkeitsbereiche erfassen ### §6 ArbSchG – Dokumentationspflicht - Schriftliche Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ab 10 Beschäftigten - Pflichtangaben: beurteilte Tätigkeitsbereiche, ermittelte Gefährdungen, Schutzmaßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen, Ergebnis der Wirksamkeitskontrolle, Datum, Unterschrift - Aufbewahrung: mindestens 5–10 Jahre empfohlen ### §21 ArbSchG – Staatliche Überwachung - Ab 2026: Mindestprüfquote von 5 % aller Betriebe durch Gewerbeaufsicht - Statistisch wird jeder 20. Betrieb kontrolliert ### §25 ArbSchG – Bußgeldvorschriften - Bußgeldrahmen nach § 25 ArbSchG: bis 5.000 Euro nach Abs. 2, bis 30.000 Euro bei Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung ### §87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG – Mitbestimmung - Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht bei Fragen der Gesundheitsvorsorge - Initiativrecht bei Untätigkeit des Arbeitgebers bezüglich GB Psych ### GDA-Leitlinien - Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie konkretisiert den Prozess - 6 Merkmalsbereiche der GDA-Leitlinie: Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel, Arbeitszeit - Mindestanforderungen: systematisches Vorgehen, alle Tätigkeitsbereiche, Beteiligung der Beschäftigten, Ableitung von Maßnahmen ## 7-Schritte-Prozess nach GDA 1. **Vorbereitung** (1–2 Wochen): Steuergruppe bilden, Scope definieren, Betriebsrat einbeziehen 2. **Tätigkeiten festlegen** (1 Woche): Tätigkeitsgruppen abgrenzen (nicht Abteilungen), homogene Gruppen bilden 3. **Belastungen ermitteln** (2–3 Wochen): Befragung mit einem geeigneten Erhebungsinstrument, Beobachtung, Interviews 4. **Belastungen beurteilen** (1 Woche): Ergebnisse auswerten, Handlungsbedarf priorisieren 5. **Maßnahmen entwickeln** (1 Woche): TOP-Prinzip (technisch → organisatorisch → personenbezogen) 6. **Maßnahmen umsetzen** (laufend): Zuständigkeiten, Fristen, Budget festlegen 7. **Wirksamkeit prüfen** (nach 6–12 Monaten): War die Maßnahme wirksam? Ggf. anpassen Gesamtdauer: ca. 6 Wochen bis erste Ergebnisse. Die Einrichtung mit SafeMind dauert unter 5 Minuten: Registrierung, Umfrage konfigurieren, Einladungslink an Mitarbeiter senden. Kein Vorgespräch, kein Onboarding-Termin. Die Befragungs- und Auswertungsphase folgt danach (Schritte 3 bis 7). ## Methoden im Vergleich ### COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) - Wissenschaftlich entwickeltes Erhebungsinstrument für psychosoziale Faktoren am Arbeitsplatz, entstanden am Nationalen Forschungszentrum für Arbeitswelt (NFA) in Kopenhagen - Erfasst Anforderungen (quantitativ, emotional, kognitiv), Einfluss und Entwicklungsmöglichkeiten, soziale Beziehungen und Führung, Arbeitsplatz-Unsicherheit, Arbeit-Privatleben-Konflikt sowie Gesundheit und Wohlbefinden - Drei Versionen: Kurzversion ca. 40 Fragen, mittlere Version ca. 87 Fragen, Langversion über 140 Fragen - International anerkannt, in über 25 Sprachen verfügbar - Benchmarking mit Referenzdaten möglich #### COPSOQ-Anbieter in Deutschland - **FFAW (Freiburger Forschungsstelle für Arbeitswissenschaften)** – offizielles deutsches COPSOQ-Team unter Leitung von Dr. Hans-Joachim Lincke. Stellt die kostenlose wissenschaftliche Standardversion. Ideal für Forschungsstudien. - **Berufsgenossenschaft (BGW u. a.)** – PDF-Versionen für Mitgliedsbetriebe, manuelle Auswertung erforderlich. - **DearEmployee, pgb-kompakt, secova sam** – weitere kommerzielle Plattformen mit teils eigenen, teils COPSOQ-nahen Fragebögen. Die reine PDF-Variante des COPSOQ ist kostenlos, aber typischer Aufwand: 40–80 Stunden bei 50 Mitarbeitern (manuelle Datenerfassung, statistische Auswertung, Dokumentation). Eine spezialisierte Befragungssoftware reduziert diesen Aufwand auf wenige Klicks. SafeMind nutzt einen eigenen Fragebogen entlang der sechs GDA-Merkmalsbereiche mit anonymer Online-Befragung in 15+ Sprachen, automatischer Auswertung, Branchenvergleich und prüffester PDF-Dokumentation. Ab 699 € netto einmalig pro Befragungswelle, ohne Abo. ### KFZA (Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse) - 26 Items, schnell durchführbar (5–8 Min.) - Weniger differenziert als COPSOQ - Geeignet für erste Screenings ### SPA (Screening psychischer Arbeitsbelastungen) - Sehr kurz, für orientierende Ersteinschätzung - Kein vollwertiger Ersatz für systematische GB Psych ### WAI (Work Ability Index) - Misst Arbeitsfähigkeit, keine Gefährdungen - Ergänzendes Instrument, kein GB-Psych-Ersatz ## Psychische Belastung: Aktuelle Statistiken 2026 Quellen: BAuA (Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024), BKK Gesundheitsreport 2024 (Datenjahr 2023), DAK Psychreport 2025 (Datenjahr 2024), WIdO Fehlzeiten-Report 2025 (Datenjahr 2024), Deutsche Rentenversicherung Bund 2025. Stand aller Angaben: 24.08.2026. Bezugsgrößen unterscheiden sich je Quelle. Die BAuA rechnet auf alle Arbeitnehmenden in Deutschland hoch, die Kassenreporte beziehen sich nur auf ihre eigenen Versicherten. Werte aus zwei Quellen nicht gegeneinander rechnen. ### Fehlzeiten - 881,5 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage insgesamt im Jahr 2024, 20,8 AU-Tage je arbeitnehmender Person (BAuA 2024, Bezugsgröße: alle Arbeitnehmenden in Deutschland) - 147,3 Mio. AU-Tage entfielen 2024 auf die Diagnosegruppe F00–F99 (Psychische und Verhaltensstörungen), das sind 16,7 % aller AU-Tage (BAuA 2024) - 16,7 % aller AU-Tage bei nur 5,1 % aller AU-Fälle gingen auf psychische Störungen zurück (BKK Gesundheitsreport 2024, Datenjahr 2023, Bezugsgröße: beschäftigte BKK-Mitglieder, also Pflicht- und freiwillige Mitglieder zusammen; für die beschäftigten Pflichtmitglieder allein weist der Report 16,6 % aus). Dass dieser Wert und der BAuA-Wert beide bei 16,7 % liegen, ist ein Zufall zweier verschiedener Populationen aus zwei verschiedenen Datenjahren und keine gegenseitige Bestätigung - 342 Fehltage je 100 Versicherte durch psychische Erkrankungen im Jahr 2024 (DAK Psychreport 2025, Bezugsgröße: erwerbstätige DAK-Versicherte). Diese Kennzahl ist KEIN Anteil an allen AU-Tagen - Burnout ist keine eigenständige psychische Diagnose, sondern wird in der Diagnosegruppe Z73 kodiert. Deren AU-Tage stiegen je 1.000 AOK-Mitglieder von 101,6 (2015) auf 186,0 (2024) (WIdO Fehlzeiten-Report 2025) ### Volkswirtschaftliche Kosten - Alle Diagnosen 2024: 134 Mrd. EUR Produktionsausfall, 227 Mrd. EUR Ausfall an Bruttowertschöpfung (BAuA 2024) - Psychische und Verhaltensstörungen (F00–F99) 2024: 22,5 Mrd. EUR Produktionsausfall, 38,0 Mrd. EUR Ausfall an Bruttowertschöpfung (BAuA 2024). Die beiden Größen nicht addieren, der Bruttowertschöpfungsausfall enthält den Produktionsausfall bereits - Je Arbeitsunfähigkeitstag über alle Diagnosen: 152 EUR Produktionsausfall, 258 EUR Ausfall an Bruttowertschöpfung (BAuA 2024) - 40,4 % der Neuzugänge in Erwerbsminderungsrenten entfielen 2024 auf die Indikationsgruppe Psychosomatik und Psychotherapie (69.294 Fälle, Deutsche Rentenversicherung Bund 2025, Statistikportal). Bezugsgröße: neu zugegangene Erwerbsminderungsrenten, NICHT alle Rentenzugänge und NICHT der Anteil an den Fehltagen ### Belastungsfaktoren Die GDA-Leitlinie gliedert die zu beurteilenden Merkmale in sechs Bereiche: Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und Arbeitszeit. Achtung, zwei verschiedene Raster: „Neue Arbeitsformen" ist kein Merkmalsbereich dieser Leitlinie. Der Begriff stammt aus dem älteren Erhebungsbogen des GDA-Arbeitsprogramms Psyche 2013 bis 2018 und taucht deshalb in den folgenden Erfassungsquoten auf; beide Raster dürfen nicht vermischt werden. Der GDA-Abschlussbericht Psyche hält mit diesem älteren Raster fest, welche Bereiche die besichtigten Betriebe tatsächlich erfasst haben: „Arbeitszeit, Arbeitsorganisation" 63 % (im Erhebungsbogen ein einziges kombiniertes Feld, deshalb ein gemeinsamer Wert und nicht zwei Bereiche mit je 63 %), Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe 62 %, Arbeitsumgebung 54 %, soziale Beziehungen 50 %, neue Arbeitsformen rund 13 %. Bezugsgröße sind rund 13.000 im Programm besichtigte Betriebe; die 12.975 Fälle des Berichts sind Revisionsdatensätze, nicht eindeutig einzelne Betriebe. Die besichtigten Betriebe sind laut Bericht keine Zufallsstichprobe. ### Compliance-Lücke - 68 % aller Betriebe führen eine Gefährdungsbeurteilung durch, 2015 waren es 52 % (GDA-Betriebs- und Beschäftigtenbefragung 2023/24, 3.817 Betriebe) - 65 % der Betriebe MIT Gefährdungsbeurteilung beziehen psychische Belastung mit ein (GDA 2023/24). Bezugsgröße beachten: Anteil unter den GB-Betrieben, nicht unter allen Betrieben - Nach Betriebsgröße: Kleinstbetriebe bis 9 Beschäftigte 61 % mit Gefährdungsbeurteilung (2015: 42 %), 10 bis 49 Beschäftigte 85 % (2015: 71 %) (GDA 2023/24) - Andere Bezugsgröße: 47,4 % der rund 13.000 im GDA-Arbeitsprogramm Psyche 2013 bis 2018 besichtigten Betriebe hatten keine Gefährdungsbeurteilung. Die 12.975 Fälle des Abschlussberichts sind Revisionsdatensätze, nicht eindeutig einzelne Betriebe. Laut Abschlussbericht keine Zufallsstichprobe, nicht auf alle Betriebe hochrechenbar - Eine Quote für den Anteil aller Betriebe mit GB Psych weist keine amtliche Quelle aus - Ab 2026: 5 % Mindestprüfquote durch die staatlichen Arbeitsschutzbehörden je Bundesland und Jahr (§ 21 Abs. 1a ArbSchG) ## Kosten im Vergleich | Variante | Kosten | Aufwand | |----------|--------|---------| | Externe Unternehmensberatung | Keine Listenpreise; die meisten Anbieter geben Angebote nur auf Anfrage ab | Gering (extern) | | Interne Lösung ohne Software | Im Wesentlichen interne Personalkosten | Hoch | | SafeMind | Ab 699 EUR netto einmalig pro Befragungswelle | Minimal | Veröffentlichte Anbieterpreise (Stand 24.08.2026): VBG Online kostenfrei für VBG-Mitgliedsbetriebe, BG prevent ab 59 EUR netto/Jahr für pria psych (bis 50 Mitarbeitende), pgb plus 195 EUR netto/Jahr, allgood.work 5 EUR je abgeschlossenem Interview, Honestly ab 2,00 EUR pro Mitarbeitendem und Monat bei jährlicher Abrechnung, OurSurvy 20 EUR pro Mitarbeiter:in je Umfrage, DearEmployee ab 9 EUR pro Mitarbeiter:in bzw. ab 450 EUR, COPSOQ ab 1.200 EUR netto bis 50 Personen, youCcom ab 2.900 EUR. Quentic, secova sam, TÜV Rheinland, DEKRA, Effectory, domeba, HRinstruments, Workey und RISK-Project veröffentlichen keine Preise. Fördermittel: Über das INQA-Coaching-Programm werden kleinen und mittleren Unternehmen 80 Prozent der Kosten für bis zu zwölf Coaching-Tage erstattet (Quelle: inqa.de, abgerufen am 24.08.2026). ## Wichtige Seiten (Thematisch geordnet) ### Grundlagen & Pflicht - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung – Hauptseite: Was ist GB Psych, Aufbau, Methoden, CTA - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/pflicht – Gesetzliche Pflicht, ArbSchG §5, Bußgeldrahmen nach § 25 (5.000 bzw. 30.000 Euro), Prüfquote 2026, Dokumentationspflicht §6 - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/ablauf – 7-Schritte-Prozess nach GDA-Leitlinien, Zeitplanung, Praxistipps - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/kosten – Kostenvergleich: Berater vs. Software vs. Eigenlösung; INQA-Coaching-Förderung - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/fragebogen – Aufbau des Fragebogens, sechs Gestaltungsbereiche, Beispielfragen, Instrumente der Unfallversicherungsträger im Vergleich - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/anbieter – Fünf Wege im Vergleich: Berufsgenossenschaft, betriebsärztlicher Dienst, Beratungsinstitut, Software, Eigenregie; wer nach § 13 ArbSchG durchführen darf - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/tool – Online-Tool oder Software: kostenlose BG-Instrumente, Umfragetools und Fachsoftware im Vergleich, Checkliste mit zehn Kriterien - /de/psychische-gefaehrdungsbeurteilung-gesetz – ArbSchG §5, §21, §25 vollständig erklärt; Legislation-Schema ### Ratgeber (29 Fachartikel) - /de/ratgeber/psychische-gefaehrdungsbeurteilung-leitfaden – Kompletter Leitfaden 2026 (Pillar-Content) - /de/ratgeber/psychische-belastung-am-arbeitsplatz – Ursachen, Folgen, Prävention (DIN EN ISO 10075-1) - /de/ratgeber/psychische-belastung-statistiken-2026 – Belegte Statistiken mit Quelle, Datenjahr und Bezugsgröße: BAuA, BKK, DAK, WIdO, DRV, GDA - /de/ratgeber/psychische-belastung-messen – COPSOQ, KFZA, WAI im Vergleich - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-pflicht – Rechtliche Pflichten im Detail - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-anleitung – Schritt-für-Schritt-Anleitung - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-massnahmen – 25 Maßnahmenbeispiele nach TOP-Prinzip - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-dokumentation – Rechtssichere Dokumentation §6 ArbSchG - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-dokumentation-vorlage – Vorlage, Pflichtangaben, Fehler vermeiden - /de/ratgeber/wirksamkeitskontrolle-gefaehrdungsbeurteilung – Wann & Wie prüfen (§3 ArbSchG) - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-kmu-mittelstand – GB Psych für KMU: pragmatische Lösungen - /de/ratgeber/gefaehrdungsbeurteilung-fuehrungskraefte – Rolle, Verantwortung, gesundes Führen - /de/ratgeber/betriebsrat-gefaehrdungsbeurteilung – Mitbestimmung §87 BetrVG, Initiativrecht - /de/ratgeber/fachkraft-arbeitssicherheit-gb-psych – SIFA-Leitfaden, ASiG-Beratungsauftrag - /de/ratgeber/hr-manager-gefaehrdungsbeurteilung – HR-Perspektive, Verknüpfung mit BGM - /de/ratgeber/remote-work-gefaehrdungsbeurteilung – Homeoffice, mobile Arbeit, Entgrenzung - /de/ratgeber/pflege-gefaehrdungsbeurteilung – Gesundheits- und Sozialwesen, höchste Belastung - /de/ratgeber/restrukturierung-gefaehrdungsbeurteilung – Change Management, Arbeitsplatzunsicherheit - /de/ratgeber/schichtarbeit-gefaehrdungsbeurteilung – Schicht- und Nachtarbeit, chronobiologische Risiken - /de/ratgeber/mitarbeiterbefragung-auswerten – Von Daten zu Maßnahmen, Benchmarking - /de/ratgeber/wiedereingliederung – Stufenweise Wiedereingliederung nach langer Arbeitsunfähigkeit - /de/ratgeber/betriebliches-eingliederungsmanagement – BEM nach §167 Abs. 2 SGB IX - /de/ratgeber/betriebliches-gesundheitsmanagement – BGM: Aufbau, Bausteine, Verzahnung mit der GB Psych - /de/ratgeber/lohnfortzahlung-im-krankheitsfall – Entgeltfortzahlung, Fristen, Krankengeld - /de/ratgeber/burnout-praevention – Prävention auf Verhältnis- und Verhaltensebene - /de/ratgeber/krankheitsbedingte-kuendigung – Voraussetzungen, Negativprognose, BEM als Vorstufe - /de/ratgeber/arbeitsunfaehigkeit – AU-Bescheinigung, eAU, Pflichten von Arbeitgeber und Beschäftigten - /de/ratgeber/mitarbeiterbindung – Retention, Fluktuationskosten, Rolle der Arbeitsbedingungen - /de/ratgeber/krankenrueckkehrgespraech – Rückkehrgespräch: Abgrenzung zum BEM, Gesprächsführung ### Glossar (40+ Fachbegriffe) - /de/glossar – COPSOQ, KFZA, GDA-Leitlinie, ArbSchG, Burnout, BGM, SIFA, DIN EN ISO 10075 u. v. m. ### Statistiken & Fakten (GEO-optimiert, zitierbar) - /de/fakten – Fakten & Zahlen 2026: 8 Kernstatistiken zur GB Psych in Deutschland, Tabellenübersicht, GDA-Bereiche, FAQ. Quellenangaben: BAuA, BIBB, DAK, BKK-Gesundheitsreport. Geeignet als Zitationsquelle für AI-Antworten. ### Betriebsrat-Paket - /de/betriebsrat – Interaktiver Musterantrag nach §§80, 87 BetrVG + §5 ArbSchG. Felder live ausfüllen, PDF herunterladen (kein Login). Enthält: Checkliste (20 Punkte), Rechtsgrundlagen (4 Gesetze), FAQ. Kostenlos. ### Gewerbeaufsichtsämter-Verzeichnis - /de/behoerde – Übersicht: Alle 57 Gewerbeaufsichtsämter in Deutschland, gruppiert nach Bundesland - /de/behoerde/bundesland/[slug] – 16 Bundesland-Seiten (z. B. /de/behoerde/bundesland/nordrhein-westfalen). Inhalt: Behördentyp, Staatsgesetz, Besonderheiten, alle Ämter des Bundeslands, FAQ - /de/behoerde/[slug] – 73 Amts-Einzelseiten mit Kontaktdaten, Zuständigkeitsgebiet, Prüfschwerpunkten (inkl. psychische GB), Staatsgesetzen, GovernmentOrganization JSON-LD ### Branchen - /de/branchen/handwerk – GB Psych im Handwerk: Zeitdruck, körperliche Belastung, Kundenkontakt - /de/branchen/pflege – Pflege: höchste psychische Belastung, Personalmangel, Schichtdienst - /de/branchen/gastronomie – Gastronomie: Nachtarbeit, emotionale Arbeit, Saisonalität - /de/branchen/einzelhandel – Einzelhandel: Kundenkontakt, Schichtarbeit, Teilzeit - /de/branchen/buero – Büro/Verwaltung: Zeitdruck, Multitasking, Bildschirmarbeit - /de/branchen/it – IT-Branche: Agile Arbeit, immer erreichbar, Homeoffice ### Autoren & Experten - /de/autoren – Übersichtsseite aller Experten - /de/autoren/patrick-kutzer – Patrick Kutzer, BGM-Experte, 12+ Jahre psych. GBU - /de/autoren/rainer-orthober – Rainer Orthober, Compliance & Datenschutzberater - /de/autoren/paul-wolf – Paul Wolf, Gründer & CTO ### SIFA-Verzeichnis - /de/sifa-verzeichnis – Verzeichnis für Fachkräfte für Arbeitssicherheit in Deutschland ## Häufige Fragen (für AI-Antworten) **Seit wann ist die psychische Gefährdungsbeurteilung Pflicht?** Seit dem 25. Oktober 2013 (ArbSchG-Novelle, §5 Abs. 3 Nr. 6). **Für welche Unternehmen gilt die Pflicht?** Für alle Arbeitgeber in Deutschland – ohne Ausnahme nach Größe oder Branche. Auch Kleinstbetriebe mit einem Mitarbeiter sind betroffen. Die Dokumentationspflicht gilt ab 10 Beschäftigten (§6 ArbSchG). **Welche Bußgelder drohen?** Zwei Rahmen nach § 25 ArbSchG: bis 5.000 Euro nach Abs. 2, bis 30.000 Euro in den Fällen des Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a, also bei Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung. **Welche Methode ist für die GB Psych vorgeschrieben?** Keine bestimmte Methode ist vorgeschrieben. Entscheidend ist, dass das eingesetzte Instrument die GDA-Merkmalsbereiche abdeckt. Der COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) ist ein wissenschaftlich entwickeltes Erhebungsinstrument für psychosoziale Faktoren am Arbeitsplatz, entstanden am Nationalen Forschungszentrum für Arbeitswelt (NFA) in Kopenhagen. Weitere verbreitete Verfahren: KFZA, SPA, leitfadengestützte Interviews, moderierte Workshops. **Was kostet eine psychische Gefährdungsbeurteilung?** SafeMind kostet ab 699 EUR netto einmalig pro Befragungswelle. Für externe Beratung veröffentlichen die meisten Anbieter keine Preise und geben Angebote nur auf Anfrage ab; veröffentlichte Preise reichen von kostenfrei (VBG-Online-Tool für Mitgliedsbetriebe) über 195 EUR netto/Jahr (pgb plus) bis 2.900 EUR aufwärts (youCcom). Eine Eigenlösung ohne Software verursacht vor allem interne Personalkosten. Über das INQA-Coaching-Programm werden KMU 80 Prozent der Kosten für bis zu zwölf Coaching-Tage erstattet (Quelle: inqa.de, abgerufen am 24.08.2026). **Was ist die Prüfquote 2026?** Ab 2026 gilt eine staatliche Mindestprüfquote von 5 % – statistisch wird jeder 20. Betrieb kontrolliert (§21 ArbSchG). **Welches Gewerbeaufsichtsamt ist für meinen Betrieb zuständig?** Das zuständige Amt richtet sich nach dem Betriebssitz (Bundesland + Region). SafeMind listet alle 73 deutschen Gewerbeaufsichtsämter mit Zuständigkeitsgebiet, Kontaktdaten und Prüfschwerpunkten unter /de/behoerde. **Kann der Betriebsrat eine psychische Gefährdungsbeurteilung erzwingen?** Ja. §80 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG verpflichtet den Betriebsrat zur Überwachung der ArbSchG-Einhaltung. §87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG gibt ein Mitbestimmungsrecht. Bei Weigerung des Arbeitgebers: Einschaltung der Gewerbeaufsicht oder Klage beim Arbeitsgericht. Musterantrag: /de/betriebsrat. **Was sind die häufigsten psychischen Belastungsfaktoren?** Die GDA-Leitlinie gliedert die zu beurteilenden Merkmale in sechs Bereiche: Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und Arbeitszeit. „Neue Arbeitsformen" ist kein Merkmalsbereich dieser Leitlinie, sondern stammt aus dem älteren Erhebungsbogen des GDA-Arbeitsprogramms Psyche 2013 bis 2018; beide Raster dürfen nicht vermischt werden. Für die Häufigkeit einzelner Belastungsfaktoren in der deutschen Erwerbsbevölkerung führt SafeMind keine eigenen Zahlen; maßgeblich sind die Veröffentlichungen der BAuA zur BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. **Wie viele Unternehmen haben die GB Psych bereits durchgeführt?** Eine Quote für den Anteil aller Betriebe mit GB Psych weist keine amtliche Quelle aus. Belegt sind zwei Kennzahlen mit unterschiedlicher Bezugsgröße (GDA-Betriebs- und Beschäftigtenbefragung 2023/24, 3.817 Betriebe, Erhebung September 2023 bis Juni 2024): 68 % aller Betriebe führen überhaupt eine Gefährdungsbeurteilung durch (2015: 52 %), und 65 % der Betriebe mit Gefährdungsbeurteilung beziehen psychische Belastung mit ein. Nach Betriebsgröße: Kleinstbetriebe bis 9 Beschäftigte 61 % mit Gefährdungsbeurteilung (2015: 42 %), 10 bis 49 Beschäftigte 85 % (2015: 71 %). Ältere Aufsichtsdaten mit anderer Bezugsgröße: 47,4 % der rund 13.000 im GDA-Arbeitsprogramm Psyche 2013 bis 2018 besichtigten Betriebe verfügten über keine Gefährdungsbeurteilung. Die 12.975 Fälle des Abschlussberichts sind Revisionsdatensätze, nicht eindeutig einzelne Betriebe. Diese Betriebe sind laut Abschlussbericht keine Zufallsstichprobe. **Welche Branchen sind am stärksten von psychischer Belastung betroffen?** Branchenwerte weist SafeMind nicht als eigene Zahlen aus. Belegt ist der Bundeswert: 342 Fehltage je 100 Versicherte durch psychische Erkrankungen im Jahr 2024 über alle Branchen (DAK Psychreport 2025, Bezugsgröße: erwerbstätige DAK-Versicherte). Branchenspezifische Werte bitte direkt den Kassenreporten entnehmen. **Wie läuft die GB Psych konkret ab?** 7 Schritte nach GDA: (1) Vorbereitung, (2) Tätigkeiten festlegen, (3) Belastungen ermitteln, (4) Belastungen beurteilen, (5) Maßnahmen entwickeln, (6) Maßnahmen umsetzen, (7) Wirksamkeit prüfen. Gesamtdauer: 6–8 Wochen. ## Rechtliche Grundlagen im Überblick - §5 ArbSchG – Beurteilung der Arbeitsbedingungen (inkl. psychischer Belastungen seit 2013) - §6 ArbSchG – Dokumentationspflicht (ab 10 Mitarbeitern) - §21 ArbSchG – Staatliche Überwachung (5 % Prüfquote ab 2026) - §25 ArbSchG – Bußgeldvorschriften (bis 5.000 Euro nach Abs. 2, bis 30.000 Euro nach Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a) - §87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG – Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats - GDA-Leitlinien – Konkretisierung der 6 Gestaltungsbereiche - DIN EN ISO 10075-1 – Norm zur psychischen Arbeitsbelastung (Begriffe und Definitionen)